Kosmetische Bräuche in verschiedenen antiken Imperien

Miro93
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Kosmetische Bräuche in verschiedenen antiken Imperien: Im alten Ägypten galt Augen-Make-up als verführerisch, da sowohl Männer als auch Frauen Kohle um ihre Augen auftrugen. Eine dunkle Linie wurde vom Augenwinkel bis zur Gesichtsseite gezogen. Im antiken Rom galten rote Haare als besonders schön, bis Julius Caesar gälische Sklaven nach Rom brachte. Römische Frauen wurden neidisch auf deren blonde Haare und begannen daraufhin, Perücken aus dem Haar gälischer Mädchen zu tragen. Persische Frauen waren besessen von Henna, das zur Haarfärbung und zur temporären Tattoo-Gestaltung auf Händen und Füßen verwendet wurde. Diese Praxis setzt sich bis heute im Nahen Osten fort. Mongolische Frauen verzierten ihre Haarzöpfe mit Samtstoffen und Korallenschmuck, um ihnen Glanz zu verleihen. Und wenn das nicht genug war, trugen sie auch schwere, prächtige Kopfbedeckungen, die sie erstaunlicherweise ohne Umfallen trugen. Diese unterschiedlichen kosmetischen Bräuche verdeutlichen, wie Menschen in der Geschichte kreative Wege gefunden haben, um ihre Persönlichkeit und Individualität zum Ausdruck zu bringen. Die Vielfalt der Schönheitsideale und -praktiken zeigt, wie sich Mode und Geschmack im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kulturen verändert haben.

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