Er kam 1954 heim und las seinen eigenen Namen auf dem Kriegerdenkmal des Dorfes

Nathy Doniani
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Als Georg Prechtl im November 1954 nach neun Jahren aus sowjetischem Gewahrsam heimkam, ging er vom Bahnhof zu Fuß und kam am Kirchplatz vorbei. Dort stand seit zwei Jahren ein neues Kriegerdenkmal. In der zweiten Spalte, an neunzehnter Stelle, las er seinen eigenen Namen mit Geburts- und Todesjahr. Seine Mutter hatte diesen Namen bei der Einweihung 1952 vorlesen hören und war vierzehn Monate später gestorben. Als Georg Prechtl den Stein berichtigen lassen wollte, schlug der Bürgermeister vor, gleich die ganze Liste zu prüfen — und drei Tage später klopfte abends eine alte Frau aus dem Dorf an seine Tür und bat ihn, das nicht zu tun. Diese Geschichte erzählt, warum sie das tat, wie Georg Prechtl entschied und was fünfzehn Jahre später auf dem Friedhof geschah. Kennt Ihre Familie eine Heimkehrergeschichte? Schreiben Sie sie in die Kommentare — wir lesen jede. #Heimkehrer1954 #Spätheimkehrer #sowjetischeKriegsgefangenschaft #Kriegerdenkmal #Vermisste1945 #Todeserklärung #Oberpfalz #Nachkriegszeit #wahreGeschichten #GeschichtenzumZuhören #bewegendeGeschichten #historischeGeschichten #Dorfgeschichten #Familiengeschichten #Nachkriegsdeutschland #deutscheTeilung